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24.07.2018 12:10
   

„Hakuna matata“ in Niederhöchstadt

14 Kenianer zu Besuch in der Andreasgemeinde

14 Kenianer genießen den Skulpturenpark in Niederhöchstadt

14 Kenianer genießen den Skulpturenpark in Niederhöchstadt

Begegnungen zwischen Nairobi und Eschborn

Begegnungen zwischen Nairobi und Eschborn

Festgottesdienst nach fünf Jahren Partnerschaft mit afrikanischen Rhythmen

Festgottesdienst nach fünf Jahren Partnerschaft mit afrikanischen Rhythmen

„Hakuna matata (alles in bester Ordnung)! Herrlich warm ist es hier in Deutschland – viele wärmer als bei uns zurzeit in Afrika!“ Nicht wenige der 14 Kenianer waren überrascht und beglückt, dass sie in der letzten Woche in Deutschland Sonne tanken konnten. In Nairobi ist zur Zeit Regenzeit und das Thermometer pendelt zwischen 10 und 20 Grad. Aber nicht nur Sonne und Wärme haben die 14 Mitglieder der Nairobi Chapel bei ihrer Partnergemeinde, der Andreasgemeinde-Niederhöchstadt getankt, sondern auch sehr viele, neue Impulse mitgenommen: ob es beim Besuch der Demenzgruppen und des Familienzentrums war, beim Gottesdienst im Seniorenheim Hofreite, bei der Auseinandersetzung mit den Geflüchteten und der politischen Situation in Deutschland, bei den persönlichen Gesprächen mit den Gastfamilien, beim Festgottesdienst, bei den gemeinsamen Visions- und Feedback-Workshops oder beim Besuch des Summertimes und beim Shopping in Frankfurt. „Wir haben Deutschland als ein sehr freundliches Land wahrgenommen,“ fasst Pastor Faith Mugera ihre Eindrücke zusammen, „besonders sind wir davon berührt, wie viel dieses Land für die Geflüchteten getan hat und immer noch tut.“

Seit 2012 lebt die Andreasgemeinde-Niederhöchstadt eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit der Nairobi Chapel, eine Gemeinde in der Hauptstadt Kenias, die sonntäglich über 2500 Gottesdienstbesucher anzieht. So wurden bis heute knapp 80 Jugendlichen durch das „Logos-Patenschafts-Programm“ der Besuch einer Highschool finanziert. In Summe haben Mitglieder und Freunde der Andreasgemeinde € 100 000,- in dieses Projekt gesteckt. Das Beste dabei: genau die gleiche Summe wurde in Kenia von wohlhabenden Kenianern aufgebracht (die Kosten einer Patenschaft teilen sich jeweils eine deutsche und eine kenianische Familie). Sieben gegenseitige Besuche haben stattgefunden – knapp 80 Personen die jeweils andere Gemeinde vor Ort kennen gelernt. Zwei kenianische Jugendliche haben in der Andreasgemeinde ein FSJ absolviert, und sieben Jugendliche aus Eschborn in Nairobi die afrikanische Kultur in einem mehrmonatigen Praktikum kennen gelernt. Seit neustem ist auch ein FSJ in Nairobi möglich. Klassenzimmer und Toiletten einer Schule im Kibera-Slum wurden renoviert, und Kranke in Gesundheitscamps versorgt. „Wir schauen auf fünf sehr fruchtbare und intensive Jahre der Partnerschaft zurück,“ fasst Kai Scheunemann zusammen, Pastoraler Leiter der Andreasgemeinde, „fünf Jahre gefüllt mit vielen persönlichen Begegnungen, herzlichen Festen, aufregenden gemeinsamen Erlebnissen, aber auch von schwierigen Momenten, wenn wir über Themen wie Homosexualität, Alkoholkonsum und andere Themen diskutiert haben.“ „Wir haben unsere Partnerschaft sorgfältig ausgewertet,“ berichtet Beate Sternberg, Kirchenvorstandsvorsitzende, „und der Kirchenvorstand hat einstimmig beschlossen, diese Partnerschaft für weitere fünf Jahre auszubauen. Erste Ideen und Visionen sind dabei bei unseren gemeinsamen Workshops entstanden.“ Und Pia Liebetanz, Mitglied im Global Dienen-Team, fasst die Gespräche noch einmal zusammen: „Wir wollen das im Kleinen lernen, was im Großen oft so schwierig ist: uns in unseren unterschiedlichen Kulturen immer besser kennenzulernen und anzunehmen, so dass wir miteinander Frieden leben können“. „Hakuna matata“ also! Alles in bester Ordnung in der Patenschaft zwischen der Andreasgemeinde-Niederhöchstadt und der Nairobi Chapel, Kenia.

 

Schenken Sie mit € 1,-/Tag Hoffnung!

80 Patinnen und Paten haben sich seit 2014 ein Herz gefasst und entschieden, Kindern in Kenia Hoffnung zu schenken. Wir können heute sagen: es hat sich gelohnt. Gerade durch die intensive Partnerschaft zwischen der Andreasgemeinde und Nairobi Chapel konnten wir miterleben, wie sich das Patenschaftsprojekt „Logos“ auf die Jugendlichen auswirkt, und wo es sich von anderen Patenschaftsformen unterscheidet:

  1. 100 Prozent des gespendeten Geldes kommt den Jugendlichen in Kenia zugute. 
  2. Nur 50 Prozent der Kosten wird von dem Paten in Deutschland getragen. Die andere Hälfte wird von Kenianern gespendet. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
  3. Engagierte Mitarbeiter aus Nairobi Chapel begleiten die Jugendlichen als Mentoren durch die Höhen und Tiefen der High School.

Mit nur € 360,- im Jahr (1 € pro Tag!) schenken Sie einem Jugendlichen in Afrika Hoffnung. Wenn Sie an einer Patenschaft Interesse haben, dann schreiben Sie an Jubilee(at)andreasgemeindePUNKTde, oder rufen Sie unter 06196/9502200 an.