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05.04.2018 21:14
   

Herzlich Willkommen, Herr Projektmanager!

War das eine schwere Geburt! Über ein Jahr lang haben wir im Strategie Team und im KV darum gerungen, ob wir einen Projektmanager brauchen – und wenn ja, was für einen. Jetzt freuen wir uns über Stefan Kunkel!

Wie Ihr vielleicht wisst, trifft sich das Strategieteam alle 14 Tage freitags morgens von 6.30 – 8.00 Uhr, und einen Abend im Monat, um die Umsetzung unserer Vision in den Gemeindealltag zu gestalten. Ein hoch kompetentes und fleißiges Team. Aber sehr schnell kamen wir an unsere Grenzen. Denn es geht ja nicht nur darum, unsere derzeitige Gemeindearbeit zu verbessern (was durchaus nötig ist). Das hätten wir gemeinsam noch gemeistert. Nein, es geht darum, die sehr anspruchsvolle und vielfältige Vision 2030 umzusetzen: „Durch GNADE im Glauben, Leben, Handeln WACHSEN“. Nehmen wir nur ein paar Ziele raus, die wir unter WACHSEN formuliert haben: „jeder Niederhöchstädter soll bis 2030 das Evangelium gehört und verstanden haben“; „mindestens 100 zerfallene und verlassene Gemeinden wiederaufzubauen“; „offenes Haus für alle Generationen und Nationen“; „offen und wach gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen den Nöten unserer Zeit zu begegnen“; „Partnergemeinden auf jedem Kontinent“; „schönen und großen Neubau zu Gottes Ehre“… Ja, damit das geschehen kann, muss Gott Wunder tun. Aber er hat uns berufen und begabt, als seine Mitarbeiter daran teilzunehmen.

Wir sind sehr froh, dass wir mit Stefan Kunkel jemand gefunden haben, der auf der nächsten Etappe der Umsetzung der Vision kompetent mit anpacken wird, und den Umsetzungsprozess gemeinsam mit dem Strategieteam führen wird. Und hier stellt sich Stefan persönlich vor:

Es ist schön, wieder einmal ganz aktiv in der Andreasgemeinde mitzuarbeiten und Teil des großen Teams zu sein, das an der Umsetzung eines großartigen Traums von Kirche arbeitet. Manche kennen mich vielleicht von JustGo oder „Lust auf Gemeinde“, von den Expeditionen oder dem Magazin „reformation:2017“, andere werden mich in den kommenden Wochen das erste Mal persönlich treffen und ich freue mich auf die vielfältigen Begegnungen, Gespräche und Projekte.

Für mich treffen bei der Vision 2030 mehrere Fragen zusammen, die mich ganz grundsätzlich bewegen – danach, wie wir nach dem Reformationsjubiläum dem Grundsatz „ecclesia semper reformanda“ mit noch viel mehr Nachdruck Rechnung tragen, wie wir dabei Veränderung und Innovationsprozesse gestalten können und wie wir es als Gemeinden und Kirche schaffen, aktuellen Entwicklungen nicht nur hinterherzulaufen, sondern wieder „kulturprägend“ zu werden. Mir als Verleger und Publizist liegt es zudem am Herzen, den Prozess in den kommenden Monaten und Jahren so zu gestalten, dass dabei Konzepte, Materialien und Publikationen entstehen, damit sich die Erfahrungen der Andreasgemeinde multiplizieren und weit mehr als 100 weitere Gemeinden inspiriert werden, wie das mit GoSpecial und dem AndreasNetz in Deutschland vor 15 Jahren bereits einmal passiert ist.

Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen, denen ich mich mit Ihnen und Euch zusammen gerne stelle. Wie man auf dem Foto von mir erkennen kann, das im Januar 2017 bei einem Vortrag in der unbeheizten Druckmaschinenhalle des Hanauer Anzeigers entstanden ist, verlasse ich dabei gerne meine „Komfortzone“ und freue mich darauf zu entdecken, wohin der Geist Gottes uns leitet.

P.S.: Den Vortrag „Luther und die Medien“ halte ich bei Interesse gerne auch noch einmal in der Andreasgemeinde –  er hat sehr viel mit der Vision 2030 und den Grundlagen guter Projektarbeit zu tun.

Am Sonntag, 15.4. werden wir Stefan in den Gottesdiensten für seinen Dienst einsegnen.