Wer den Neubau der Evangelischen Andreasgemeinde vom Montgeronplatz aus betritt, den erwartet ein helles, warmes und freundliches Foyer. Fahrräder und Kinderwagen sind geschützt abgestellt und der PKW hat seinen Platz in der zentralen Tiefgarage gefunden. Auf dem verkehrsfreien Platz vor dem Neubau spielen Kinder und gehen Menschen spazieren oder erledigen ihre täglichen Einkäufe.

Direkt am Eingang findet sich ein Plan mit allen Bereichen des Gebäudes. Übersichtliche Beschriftungen und ein klares Farbkonzept geben Orientierung: Wo geht es zum Gottesdienst oder zu den Kursräumen, wo zum Gemeindebüro, wo zum Kinder- oder Jugendbereich, wo zum Familienzentrum oder der Beratungsstelle des Demenzzentrums.

Der erste Blick im Foyer fällt auf den 7. Himmel. Seit mehr als 10 Jahren eine Institution in Niederhöchstadt – ein Buchladen, der gleichzeitig Ort der Begegnung und Beratungsstelle ist. Hier kann man in den aktuellen Neuerscheinungen oder dem Buch zur nächsten Predigtreihe schmökern, Bücher für das neue Schuljahr bestellen, einen Kaffee trinken und sich über die kommenden Veranstaltungen informieren.

Unter dem Dach des Neubaus finden alle Generationen eine Heimat, von den Neugeborenen, die mit ihren Eltern an verschiedenen Kursangeboten teilnehmen, bis hin zu den Senioren und deren Angehörigen, die auch in schwierigen Lebensphasen eine Betreuung, Beratung und Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen finden.

Ein moderner Gottesdienstraum, verschiedene Gruppenräume und die Bandprobenräume geben Platz für die zahlreichen Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen. Durch die warme Atmosphäre ist das moderne Gebäude ein wertvoller Teil des Niederhöchstädter Stadtteilzentrums am Montgeronplatz und hat eine Ausstrahlung bis über die Grenzen Eschborns hinaus.

Ein gutes Zeichen in diesen Tagen, dass entgegen dem allgemeinen Trend, sich die Evangelische Kirchengemeinde in Niederhöchstadt eines enormen Zulaufs von Mitgliedern erfreut. Die Andreasgemeinde bei Eschborn wird von rund 2.200 Gemeindemitgliedern in allen Lebensbereichen und Altersstufen als wichtiger Anlaufpunkt und soziale Ansprechpartnerin wahrgenommen. Hier arbeiten neben den 12 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen rund 300 Menschen ehrenamtlich an innovativen Gottesdienstformaten, etwa dem „GoSpecial“, einer offenen Veranstaltung für Kirchendistanzierte, das mittlerweile hierzulande hundertfach weitergeführt wird. Es gibt ein stark ausdifferenziertes Angebot mit eigens entwickelten Musik- und Theaterveranstaltungen, einem Buchladen, Familienzentrum und Angebote für Seniorenbegegnung. Sonntags werden drei Erwachsenen- und drei Kindergottesdienste gefeiert.

Dem entsprechend platzt das Gemeindezentrum aus allen Nähten, die räumlichen Grenzen werden ständig überschritten, Räume umgewidmet und Nutzungen ausgelagert. Das aus den 70er Jahren stammende Gemeindezentrum „Langer Weg 2“ ist funktional, technisch und atmosphärisch den heutigen Ansprüchen der Andreasgemeinde an gelebten Glauben nicht mehr gewachsen. Der Gemeindevorstand hat dazu in den letzten 10 Jahren große Anstrengungen unternommen, eine intensive Bedarfsermittlung durchgeführt, zwei Studien beauftragt und zahlreiche Gespräche mit der Kommune und anderen Akteuren geführt. Es gibt ein detailliertes Raumprogramm und inhaltliche Erläuterungen, sogar eine Zukunftsvision, die anschaulich die Wünsche der Gemeinde beschreibt. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen über die Jahre immer wieder verändert und zunehmend verfestigt und es ist an der Zeit den jetzigen Stand in ein räumliches Konzept zu überführen, einen aktuellen Entwurf zu entwickeln.

Am 25.10.2020 fand die Preisverleihung für den studentischen Ideenwettberb im Rahmen des Gottesdienstes statt. Alle Informationen zum Ideenwettbewerb stehen hier zur Verfügung.

Im Wintersemester 19/20 haben wir unter der Leitung von Prof. J. Heemskerk von der Frankfurt University of Applied Sciences einen Ideenwettbewerb durchgeführt, der sehr individuelle als auch kreative Entwürfe hervorgebracht hat. Corona-bedingt mussten wir leider die ursprünglich für April angesetzte Preisverleihung und Ausstellung zum Ideenwettbewerb auf Oktober verschieben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Preisverleihung unter Corona-konformen Bedingungen am 25.10.2020 im Rahmen unseres Gottesdienstes durchführen konnten.

Der abgeschlossene Ideenwettbewerb hilft uns ein klareres Bild zu bekommen, was wir auf unserem Grundstück realisieren können. Wir werden aus diesen Ideen, sowie weiteren Rahmenbedingungen Gesamtanforderungen erarbeiten und die nächsten Schritte, z.B. in Richtung Planung mit einem Architekten anstoßen.

Wer teilhaben will an diesem Prozess kann uns dadurch unterstützen, indem er an unserer Umfrage teilnimmt.

Zur Umfrage

Mit der Preisverleihung am 25.10.2020 startet die aktuelle Fundraising-Aktion für den Neubau.

Bau mit! Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich mit einem unserer limitierten Spendensteine am Projekt beteiligen. Die Spendensteine sind nach dem Gottesdienst oder im Gemeindebüro zu bekommen.

Jede Münzen zählt! Jeder kann mit ein bisschen Kleingeld dabei sein. Unser Spendentrichter im Foyer erfreut Jung und Alt.

Natürlich steht auch unser Spendenkonto zur Verfügung. Bitte nicht vergessen "Neubau" als Verwendungszweck einzutragen.

Bald werden an dieser Stelle detaillierte Informationen zum Spendenfortschritt zu sehen sein.

Ev. Andreasgemeinde Niederhöchstadt
IBAN: DE03 5125 0000 0044 0023 88
BIC: HELADEF1TSK

Verwendungszweck: Neubau

Der Kirchenvorstand der Andreasgemeinde hat unter Leitung von Pfarrer Karsten Böhm ein Neubauteam eingesetzt, das alle Aufgaben rund um das Thema „Neubau“ verantwortet und leitet.

Die Besonderheit dieses Projektes ist die Vielzahl an Beteiligten – sowohl hauptamtliche, ehrenamtliche Mitarbeiter als auch Institutionen wie EKHN, Stadt Eschborn, etc. Es gilt, einen pragmatischen und trotzdem professionellen Weg zu finden, um die Basis für die weitere Arbeit des Neubau-Projektteams zu generieren und zu verbessern. Aktuell besteht das Projektteam aus 5 Mitarbeitern. Es ist angestrebt, dass dieser Kreis erweitert wird, v.a. in den Arbeitsgruppen und im Aufbau eines Fundraising-Teams.

Daher wurde eine grundsätzliche Organisationsstruktur aufgesteellt, um Verantwortlichkeiten festzulegen, Aufgaben zu delegieren, zeitnah zu Ergebnissen zu kommen und für die Zukunft professionell aufgestellt zu sein.

Es gilt eine möglichst hohe Flexibilität aller Räume zu erreichen, u.a. durch

  • flexible Trennwandsysteme (hochwertig im Sinne der Akustik)
  • Raumzugänglichkeiten
  • Raumsynergien
  • Optimierung von Verkehrs- und Nebenflächen

Die funktionale Gestaltung steht grundsätzlich im Vordergrund.

Es ist zu berücksichtigen, dass für die Flächen der Evangelischen Andreasgemeinde im Rahmen der Genehmigung des Bauvorhabens durch die EKHN ein angemessenes Verhältnis der Versammlungsfläche zur Gesamtnutzfläche und zum umbauten Raum nachgewiesen werden muss (EKHN 818, §3.2).

Es gilt die zum Einsatz kommende technische Gebäude- Ausrüstung, sowie Gebäude- Ausstattung unter den Prämissen, Kosteneffizienz im Betrieb und in der Instandhaltung, als auch Langlebigkeit, Funktionalität und Sicherheit auszuwählen.

Platzreserven für zukünftige technische Entwicklungen sind im architektonischen Konzept vorzusehen. Insbesondere der Betriebs- und Instandhaltungsfreundlichkeit wird im architektonischen Entwurf Beachtung geschenkt (z.B. einfach zu reinigende Fassade).

Neubau Andreasgemeinde Gottesdienst

Vorstellung von Neubaumodellen des Ideenwettbewerbs

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr im Bürgerzentrum Niederhöchstadt, der eine neue Predigtreihe zum Thema "Bauen"...

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Neubau Pastors HeartErstellt von Karsten Böhm

Warum wir einen Neubau brauchen

An diesem Wochenende war in unserer Andreasgemeinde wieder einmal viel los.
Das Kindermusical „Der Komet im Rübenfeld“ mit 100 teilnehmenden Kindern...

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