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Spenden für die Andreasgemeinde

Die Andreasgemeinde ist für Ihre Arbeit auf weitere Spenden neben den Einnahmen durch die Kirchensteuer und öffentliche Zuschüsse angewiesen. Daher freuen wir uns sehr über Spenden auf unser Spendekonto!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Warum eigentlich spenden?

Ist Spenden biblisch? Warum noch mehr Spenden als die Kirchensteuer? Wie komme ich an eine Spendenbescheinigung für die Steuer? Wie hängen die Gemeinde, der Gemeindeaufbauverein und die Andreasstiftung eigentlich zusammen?

Antworten auf diese und ähnliche Fragen haben wir in den kommenden Absätzen für Sie zusammengestellt. Sollten Ihre Fragen dadurch nicht beantwortet werden, stehen Ihnen Pfarrer Karsten Böhm und unsere Leiter der Verwaltung Fabian J. Witmer gerne zur Verfügung. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland stellt unter www.ekd.de/kirchenfinanzen/ eine ausführliche Erläuterung zu Kirchensteuern und ihrer Verwendung im Internet zur Verfügung.

Ist Spenden eigentlich biblisch?

Die erste Spendenaktion in der Geschichte ist tatsächlich in der Bibel dokumentiert: Paulus sammelte bei der Gemeinde in Korinth für die Gemeinde in Jerusalem – nachzulesen in 1. Korinther 16, 1-3

Die Finanzierung kirchlicher Arbeit war stets geprägt von freiwilligen Gaben: Vom Scherflein der Witwe bis zur Stiftung ganzer Kirchen. Nach der Reformation entwickelte sich eine gute evangelische Tradition des Gebens, Schenkens und Stiftens: Es geht nicht darum, sich einen Platz im Himmel zu erkaufen, sondern darum, die Welt, in der wir hier und jetzt leben, zu gestalten!

Ich zahle Kirchensteuern. Warum soll ich darüber hinaus noch spenden?

Das ist in unseren Augen eine sehr berechtigte Frage – schließlich gehören Sie, wenn Sie diese Frage stellen, nicht zu den Menschen, die aus der Kirche austreten, weil sie Geld sparen wollen.

Sie wissen, dass all die „selbstverständlichen“ kirchlichen Leistungen Geld kosten – man besucht den Gottesdienst, lässt sein Kind taufen und in den Religionsunterricht gehen, heiratet kirchlich oder ein Angehöriger wird bestattet. Daneben ist die Kirche im allgemeinen Träger vieler sozialer Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser und Altersheime.

Die Kirchensteuer wird über die Landeskirchen den einzelnen Kirchengemeinden zugewiesen. Leider richtet sich die Zuteilung nicht nach der Fülle der Angebote einer Kirchengemeinde, der Zahl der Gottesdienstbesucher oder der Menge der ehrenamtlichen Mitarbeiter, sondern nach der Anzahl der Kirchenmitglieder im Einzugsgebiet der Kirchengemeinde „auf dem Papier“. Daher muss alles, was über das „übliche Maß“ hinausgeht, von der Gemeinde selbst finanziert werden.

Wir glauben, dass die Andreasgemeinde eine Vielzahl von Angeboten über die selbstverständlichen Aufgaben der Kirche hinaus anbietet. Daher müssen wir über die Kirchensteuer und die Kollekte im Gottesdienst hinaus andere Möglichkeiten zur Finanzierung unserer Arbeit, wie z.B. Spenden, nutzen.

Aus welcher Motivation sollte ich spenden?

Die Motivationen, für die Andreasgemeinde zu spenden, sind sehr unterschiedlich. Vielleicht können Sie auch für sich einen der folgenden Sätze bejaen, die für viele unserer Spender gelten:

„Ich bin begeistert und dankbar, dass diese Gemeinde eine/n so tolle/n Kindergottesdienst / Go Special / Jugendkreis / Seniorenarbeit / Theaterarbeit / etc. macht. Ich möchte mit dazu beitragen, dass diese Arbeit weiter getan werden kann."

„Ich bin dankbar für das, was ich bekommen habe. Ich möchte etwas zurückgeben“

Neben diesen persönlichen Gründen sehen wir aber auch einen theologischen Grund zum Geben: Wir klinken uns damit ein, in den „Kreislauf der Großzügigkeit“ Gottes, als Ursprung aller Gaben.

Dazu sagte der Alt-Kirchenpräsident Prof. Dr. Dr. Peter Steinacker anlässlich des Fundraising-Forums Hessen Nassau 2008:

"Gott gibt. Er gibt die Welt und das Leben. Wir haben nicht das Leben aus uns selbst heraus, sondern verdanken es der Gnade Gottes. (…) Diese gute Schöpfung, die immer schon da ist und die uns gegeben ist, bedeutet eine unglaubliche und unermessliche Fülle, die wir bestaunen und annehmen können. In den biblischen Schriften wird Gott deshalb gelobt als der Ursprung aller Gaben; und er tritt in Erscheinung als der, der die Essentialien guten menschlichen Lebens und ausreichender Versorgung gibt und gewährleistet. Dieser zuvorkommenden Anerkennung, wie sie sich in Gnade, Liebe und Erbarmen erweist, kann das Handeln der Menschen angemessen nur mit einer Ethik der Großzügigkeit entsprechen.“

 

Wie hängen der Gemeindeaufbauverein, Stiftung, Gemeinde und die Freunde und Förderer zusammen?

Um unseren Traum von Kirche möglich zu machen, haben sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Finanzierungsinstrumente der Arbeit der Andreasgemeinde durchgesetzt.

  • Der Gemeindeaufbauverein (GAV)finanziert über Spenden die hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde, die nicht durch die evangelische Kirche finanziert werden. Dies sind u.a. die Bereichsleiter für den Kinder-, Jugend-, Senioren- und Theaterbereich, das Familienzentrum und die pastoralen Leiter neben Pfarrer Karsten Böhm.
  • Große Projekte, wie der von der Andreasgemeinde initiierte Buch- und Kirchenladen 7. Himmel, sind ein großes finanzielles Risiko. Damit dieses nicht die Gemeindearbeit gefährden kann, werden solche Projekte von den Freunden und Förderern als gemeinnützige GmbH unterstützt und getragen.
  • Aktuelle Schätzungen zu den Einnahmen über die Kirchensteuer sehen einen stetigen Rückgang voraus. Um diese nachhaltig kompensieren zu können, wurde die Andreasstiftung gegründet. Die Erträge des gestifteten Kapitals kommen der Gemeindearbeit und dem Ort Niederhöchstadt zu gute. Da das Kapital an sich unangetastet bleibt, ist die Stiftung das nachhaltigste Instrument der Gemeindefinanzierung der Andreasgemeinde.

An wen Ihre Spende geht, entscheiden Sie - und können damit auch Ihren persönlichen Schwerpunkt für die Weiterentwicklung der Andreasgemeinde und ihrer Arbeit setzen.

Kümmert sich die Andreasgemeinde auch um andere Finanzierungen?

Natürlich. Viele unserer Stellen werden z.B. durch die Stadt Eschborn (Kinder-, Senioren- und Theaterarbeit) bezuschusst, das Familienzentrum wird aktuell (Stand 2013) durch das hessische Sozialministerium gefördert. In unseren Augen ist das nicht nur ein finanzieller Zuschuss, sondern auch eine Anerkennung der Qualität der Arbeit der Andreasgemeinde. Dies zeigen auch viele Preise, wie die Auszeichnung von GoSpecial als Ort im Land der Ideen und die Auszeichnungen im Gemeinde-Wettbewerb der christlichen Zeitschrift Chrismon.

Darüber hinaus versuchen wir regelmäßig, überAusschreibungen, Zuschüsse und Förderprogramme der öffentlichen Hand und der Kirche Finanzmittel für die Gemeinde zu erschließen.

Wie komme ich an eine Spendenquittung?

Normalerweise wird über das Gemeindebüro Anfang des Jahres eine Sammelbestätigung über die Spenden des vergangenen Jahres verschickt. Dazu muss der Gemeinde die Adresse des Spenders oder der Spenderin bekannt sein. Sollte dies nicht der Fall sein, steht Ihnen unser Finanzteam gerne für weitere Absprachen zur Verfügung.

Kann ich auch nur für einen bestimmten Zweck spenden?

Ja. Die Gemeinde, der GAV, die Freunde und Förderer und die Andreasstiftung müssen als gemeinnützige Organisationen Spenden nach dem eigenen Organisationszweck, aber auch nach dem Wunsch der Spenderin oder des Spenders verwenden. Dazu geben Sie am besten einfach den gewünschten Zweck bei der Überweisung der Spende an.